Sirius..

2007-05-01

Zu Hause..


Ursprung

..mein zu Hause hier auf Erden ist mein Körper..

..mein zu Hause hoch im Himmel ist Gott..

..mein zu Hause meiner Seele ist die Ewigkeit..

..mein zu Hause im Universum ist ein Bad im grenzenlosen Ozean
der bedingungslosen Liebe..

..mein zu Hause ist die Stille..

..mein zu Hause ist die Unendlichkeit..

..mein zu Hause ist die Wahrheit..

..die Liebe..

..das Nichts..

..ich bin zu Hause – immer schon gewesen..




Für alle Sternenkinder, die den Himmel auf Erden leben und für alle Erdenkinder,
die sich mit den unendlichen Weiten des Himmels verbunden fühlen..



Sternbild Canis Major (Großer Hund)

"Sirius ist der hellste Stern am Himmel und deshalb relativ leicht zu finden, man muss nur am Oriongürtel links herunterschauen. Sein Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie "verbrennen". Er ist ein Leuchtkörper des Sternbildes Canis Major (Großer Hund), welches den großen Jagdhund des Orion repräsentiert, weswegen er auch als Hundsstern bezeichnet wird. Eine andere Erklärung für sein Synonym ist der schakalköpfige altägyptische Gott Anubis."
www.extrasolar-planets.com/astronomie/sirius.php




Sirius – Glanzpunkt des Fixsternhimmels

Zu den beeindruckendsten Gestirnen zählt zweifelsohne Sirius, der Hauptstern im Sternbild Großer Hund. An Winterabenden sieht man ihn am Abendhimmel in einem grellen, blauweißen Licht funkeln. Von allen Fixsternen ist Sirius der bei weitem hellste am irdischen Firmament. Nur die Planeten Venus und Jupiter sowie gelegentlich Mars übertreffen Sirius an Helligkeit. Da Sirius in unseren Breiten nie große Höhen über dem Horizont erreicht und die Luftschichten in diesen Bereichen oft unruhig sind, flackert er häufig in allen Farben des Regenbogens – ein auffälliges Schauspiel.

Schon im Altertum fand er wegen seiner Strahlkraft besondere Aufmerksamkeit. Im antiken Griechenland hieß er der Strahlende oder Flammende. Davon abgeleitet ist die heutige Bezeichnung Sirius. Die Araber nannten ihn Al Shira, der hell Scheinende (Stern). Die Perser sahen Sirius als Pfeilstern an und tauften ihn Tir, die Hindus wiederum sprachen von Sukra, dem Regengestirn. Von den Chaldäern ist die Bezeichnung Hundsstern überliefert. Bei den Babyloniern galt Sirius als Leitstern des Großen Hundes. Die Phönizier nannten Sirius Hannabeah, den Marktschreier – wohl weil er der auffälligste aller Sterne ist. Im alten China markierte Sirius das eine Auge des Himmelswolfes. Die Ureinwohner Australiens sahen in ihm einen Adler.

Eine besondere Rolle spielte Sirius im alten Ägypten. Er verkörperte die Gottheit Sothis. Etwa 3000 vor Christus fiel der heliaktische Aufgang (bleibt in der Nacht unbeobachtet, da er mit der Sonne am Taghimmel steht und sich dadurch erstmals wieder am Morgenhimmel zeigt ) von Sothis auf den 25. Juni. Bald nach dem Frühaufgang von Sothis setzte die Nilüberschwemmung ein, die das Land fruchtbar werden ließ. Aus der Beobachtung der heliaktischen Siriusaufgänge ermittelten die alten Ägypter auch die Länge eines Sonnenjahres. Ihr Kalenderjahr hatte ursprünglich zwölf Monate zu je dreißig Tagen sowie fünf angehängte Zusatztage, macht zusammen 365 Tage. Dabei fiel ihnen das immer spätere Erscheinen des Sirius am Morgenhimmel auf. Erfolgte der heliaktische Siriusaufgang beispielsweise zu Jahresbeginn am 1. Toth (erster Monat im ägyptischen Kalender), so erschien vier Jahre später Sirius erst am 2. Toth, nach acht Jahren am 3. Toth usw. Nach 1461 Jahren fand der heliaktische Siriusaufgang dann wieder am 1. Toth statt. Die Zeitspanne von1461 ägyptischen Jahren = 1460 tropischen Sonnenjahren nennt man eine Sothisperiode. Da der Jahresanfang im ägyptischen Kalender somit durch alle Jahreszeiten wandert, so spricht man auch vom ägyptischen Wanderjahr. Die Ägypter zogen aus der Verspätung des heliaktischen Siriusaufgangs den richtigen Schluss, dass ein Sonnenjahr um einen Vierteltag länger ist als 365 Tage. Um diesen Umstand gerecht zu werden, ordnete König Ptolemäus III. Euergetes im Jahre 238 vor Christus im berühmten Edikt von Kanopus an, dass alle vier Jahre ein sechster Zusatztag am Jahresende anzuhängen sei. Damit war das Schaltjahr erfunden. Allerdings setzte sich das Schaltjahr gegen den energischen Widerstand der ägyptischen Priester nicht durch. Erst der römische Feldherr Gaius Julius Caesar führte es nach seinem Besuch bei Kleopatra in Ägypten in Rom ein, als er als Pontifex maximus (oberster Priester) den in Unordnung geratenen römischen Kalender reformieren musste.

Anubis
Auch die Darstellung von Sirius und den Umgebungssternen als Hundekopf geht auf die Ägypter zurück. Sie sahen in Sirius zeitweilig ihren Gott Anubis, der mit einem Schakal- oder Hundekopf abgebildet ist. Anubis ist Herrscher über die Zeit. Er geleitet auch die Seelen der Verstorbenen ins Totenreich. Der Hundekopf wurde zum Symbol für Sirius.

Auf den Frühaufgang des "Hundssterns" Sirius geht auch unser Begriff "Hundstag" für die heiße Jahreszeit zurück. Schon der griechische Philosoph Geminus erwähnt, dass nach dem heliaktischen Aufgang von Sirius am Morgenhimmel die jahreszeitlich bedingte Hitze am größten ist. Geminus weist auch darauf hin, dass Sirius nicht die Ursache der Hitze sei, sondern er rein zufällig in der heißen Jahreszeit mit der Sonne gemeinsam aufgeht.

Sirius leuchtet 23-mal heller als unsere Sonne, sein Durchmesser beträgt fast das Doppelte des Sonnendurchmessers. So ist Sirius auch deutlich heißer als unsere Sonne und strahlt daher auch ein bläuliches Licht aus. Der Siriusglobus enthält etwa das 2,4-fache der Sonnenmasse. Sirius zeigt keine geradlinige Eigenbewegung sondern eine schlangenförmige Bahn. Aus dieser Schlangenbewegung schloss man auf einen unsichtbaren Begleiter, der 1862 von Alvan G. Clark erstmals gesichtet wurde. Dieser Sirusbegleiter (Sirius B) ist zehn Größenklassen lichtschwächer als Sirius (A) selbst. Sirus ist somit ein Doppelstern.

aus "Kosmos Himmelsjahr 2007"
www.kosmos.de



"Der Jakobsweg wird auch Sternenweg genannt, weil früher Pilger auf ihrem Weg nach Santiago dem Sirius folgten.
Das westafrikanische Volk der Loango verwendet den Loango-Kalender, der auf Mond- und Sirius-Zyklen basiert."
de.wikipedia.org/wiki/Sirius



Einhorn


Durch den westlichen Teil des Sternbildes
zieht sich das sternreiche Band der Milchstraße.

Das "Einhorn"
ist eines der unmittelbaren Nachbarsternbilder.